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Schnüre aus Fluocarbon
sind für Fische unsichtbar. Und das ist nur ein Grund, warum
Johannes Dietel auf das neue Material schwört ...
Zuerst hat die Fliegenfischer-Gilde die Schnur für sich entdeckt.
Kein Wunder, denn gerade die abgebrühten Grossforellen im klaren
Wasser sind oft extrem schwer zu fangen. Hier schlagen die Vorteile
von Fluocarbon besonders zu Buche. Erstens sehen die Fische die
Schnur nicht, weil sie eine Lichtbrechung hat, die der des Wassers
fast entspricht. Zweitens sinkt sie schneller ab als Monofil, da
ihr spezifisches Gewicht höher ist. Drittens ist sie besonders
hart und abriebfest, so dass sie nicht so schnell durchscheuert.
Wenn ein Schnurtyp so viele entscheidende Vorteile in sich vereint,
dann muss dieses doch auch für eine Menge andere Zielfische
und Einsatzgebiete interessant sein. Ist es auch! Ohne Fluocarbon
kommt die moderne Angelei nicht mehr aus. Oft gibt es Situationen,
in denen nur noch die fast unsichtbare Schnur hilft. Nach den Fliegenfischern
haben Hecht-Spezis, Karpfen-Angler, Meerforellen-Fans, Barsch-Experten
und viele andere das Material für sich entdeckt. Im Folgenden
möchte ich einige Verwendungsmöglichkeiten beschreiben
...
FISCH & FANG
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