archivJANUAR 2005

Fang und Erfolg - Reisen und Ausland -
Verein und Verband
- Vermischtes

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Top-Thema Angeln

Ergebnis einer bundesweiten Presse-Auswertung durch den Deutschen Anglerverband: Angeln ist für die deutsche Presse ein Spitzen-Thema. Der DAV untersuchte vom 24. März bis 30. November 2004 bundesweit alle Presse-Veröffentlichungen, inwieweit sie über das Angeln berichteten. Die Artikel wurden von einem Berliner Medien-Beobachtungsdienst geliefert. Die insgesamt 2.243 Beiträge in 251 Presse-Organen stammten vor allem aus der Tagespresse auf Landes- und Landkreisebene. In der Bericht-Erstattung dominierten mit rund 50 Prozent Nachrichten und Berichte über die vielfältigen Aktivitäten der Angel-Vereine.Das sind vor allem die Leistungen für die Hege der Fisch-Bestände und Pflege der Gewässer, die Kinder- und Jugendarbeit, die Würdigung ehrenamtlicher Tätigkeit sowie die Organisation von Heimat- oder Dorffesten. Natürlich gab es auch Berichte über herausragende Fang-Ergebnisse.

Sachsen-Anhalt auf Spitzenplatz
Allein 1.311 Beiträge (etwa 59 Prozent) stammten aus den Ländern Sachsen-Anhalt (604), Brandenburg (435) und Sachsen (272). In diesen Ländern ist die Mehrheit der Angler im DAV organisiert. Sachsen-Anhalt hat nach Einschätzung des DAV wohl die anglerfreundlichste Presse in Deutschland. Die meisten Veröffentlichungen in den alten Bundsländern entfielen auf Bayern (156), Nordrhein-Westfalen (159) und Niedersachsen (132).

DAV-Präsident Bernd Mikulin wertete diese Ergebnisse als Ausdruck einer über Jahrzehnte gewachsenen Verbundenheit der regionalen Presse zu den Angelvereinen. „Die Mehrheit der nichtangelnden Bevölkerung betrachtet unser Hobby als sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Daran haben die Medien einen großen Anteil und dafür gebührt ihnen ganz ausdrücklich von unserer Seite Dank und Anerkennung. Über uns Angler zu berichten, lohnt sich immer, denn für uns sind und bleiben Gewässer- und Fischartenschutz, Gemeinsinn und Zusammenhalt unverzichtbare Aufgaben und Werte. Angeln ist eben viel mehr als nur Fische aus dem Wasser zu ziehen“, sagte Mikulin in Berlin.

Quelle FISCH UND FANG

 

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Rotaugen
Kapital bei Kälte Im tiefsten Winter haben Angler wenig Auswahl bei den Fischarten. Dafür beißen bei manchen besonders schöne Exemplare. Die Pro Fish Association widmet sich im Winter der gezielten Jagd auf große Fluss-Rotaugen – mit Feederrute und vielen kleinen Tricks - Quelle RUTE UND ROLLE
Papier-Flieger

Bindekunst aus Karton Toll gebundene, farbenfrohe Fliegenmuster sind immer ein Blickfang. Und so manche Imitation ziert Ohr, Hut, Bluse oder Wohnzimmerwand. Wie jene von Leo Monahan. Doch der namhafte amerikanische Künstler verwendet Papier und Pinsel statt Fell und Federn - Quelle FISCH UND FLIEGE

Warme Augen sehen schneller

Bis zu 15 Grad wärmer als das umgebende Wasser: Schwertfische heizen durch Muskel-Kontraktionen ihre Augäpfel auf. Durch die Erwärmung der tennisballgroßen Augen und des Gehirns erreichen die Raubfische in kaltem Wasser eine zwölffach schnellere Auflösung. So können die bis zu 130 km/h schnellen Schwertfische flinke Beute-Fische besser aufspüren und verfolgen, meint die Forscherin Kerstin Fritsches von der Universität von Queensland im australischen Brisbane.

Normalerweise zählen Fische zu den wechselwarmen Tieren – ihre Körper-Temperatur besitzt immer die Temperatur des umgebenden Wassers. Doch manche großen Raubfische wie einige Thunfisch- und Hai-Arten leisten sich den Luxus eine leicht erhöhte Körper-Temperatur zu besitzen. Zwar verbrauchen diese großen Räuber so ständig mehr Energie, durch die erhöhte Temperatur von Muskeln und Nerven-System können sie aber sehr schnell reagieren. Sie sind gegenüber ihrer "kaltblütigen" Beute somit klar im Vorteil.

Quelle FISCH UND FANG Info: Der Aufsatz von Fritsches, K.A., Brill, R.W. & Warrant, E.J. ist erschienen im englischsprachigen Fach-Magazin "Current Biology" (Ausgabe 15, Nr. 1, 2005).

Hier lauern die Großzander

Welcher Angler träumt nicht davon, einmal einen kapitalen Kammschupper in Händen zu halten? Raubfisch-Weltmeister Dietmar Isaiasch meint: Das Finden der Hot Spots ist der erste und zugleich wichtigste Schritt zum Glück. Irgendwann, mit der zunehmenden Praxiserfahrung, gelangt jeder Petrijünger an einen Punkt, an dem er sich entscheiden muss und dann zum Spezialisten wird. Für den einen kann das eine besondere Angeltechnik sein, die er fortan bevorzugt oder sogar ausschließlich fischt. Für den anderen ist es eine ganz bestimmte Spezies, der er mit Eifer nachstellt, stets von der Hoffnung beseelt, einmal den Kapitalen in Händen zu halten.

So ist es auch mir ergangen. Vor etwa 20 Jahren habe ich den Entschluss gefasst, mich vom Stippen zu lösen und mich voll und ganz auf die Raubfischangelei im Süßwasser zu konzentrieren. Ich habe viel experimentiert, ausprobiert und mein Hauptaugenmerk auf Hecht, Barsch und vor allem Zander gelegt. Einerseits weil die Glasaugen aggressiv und clever, andererseits launisch und schwer zu fangen sind. Es braucht viel Geschick, Ausdauer und Erfahrung, um sie an den Haken zu locken, speziell die Kapitalen! Die Großzanderangelei stellt für mich eine echte Herausforderung dar. Häufig fragen mich Kollegen, was höher zu bewerten sei: Masse oder Klasse? Ganz klar die Größe, lautet meine Antwort. Ein kapitaler Fang bedeutet, genau wie der erste Fisch seiner Art, eine bleibende Erinnerung an eine Sternstunde ...

Quelle FISCH UND FANG

Fulda Bolognese
Das klappt sogar in Hessen: Angeln auf die italienische Tour. Markus Heine hat die Friedfischexperten vom Balzer-Team dabei beobachtet. Mit gleichmäßigem Schwung wirft Hansi Seifert die feststehende Pose aus. Kurz nachdem sie in der Fulda gelandet ist, ragt ihre rote Antenne leicht schräg aus dem Wasser. „Wir haben heute Schiebewind, das heißt, es weht in Fließrichtung“, kommentiert Willi Frosch, Teamchef der Balzer-Mannschaft, Hansis Bemühungen. „So einen Wind mag ich beim Bolognese-Angeln gar nicht, denn man kann dann meistens nur mit schleifendem Blei fischen.“

„Welche Möglichkeiten kämen denn ansonsten noch in Frage?“, möchte ich von Willi wissen, der diesen Fuldaabschnitt wie kein anderer kennt. Auf seine Antwort muss ich nicht lange warten. „Im Fluss gibt es zwei Arten des Fischens. Ich kann die Pose wie beim Stippen führen, oder aber, wie es Hansi gerade macht, das Blei am Grund schleifen lassen.“ Mittlerweile hat auch Team-Kollege Dieter Bernhardt am Ufer der Fulda Stellung bezogen. „Bei solchen Bedingungen stellt das schleifende Blei die einzige Methode dar, mit der man erfolgreich ist“, fährt Willi fort. „Ansonsten würde der Schiebewind die Pose zu schnell über den Futterplatz drücken ...

Quelle FISCH UND FANG

Riecher für Hechte
Was Esox nicht kennt, das frisst er nicht, besagt eine alte Anglerregel. Georg Duwe machte jedoch mit dem Köder Stint völlig neue Erfahrungen. Vor einigen Monaten schlenderte ich in der Mittagspause über den Wochenmarkt, aß bei Atschi meine obligatorische Bratwurst und schaute dabei gewohnheitsmäßig auf die nebenan platzierten Auslagen der Fischbude. Mein Blick streifte Räucheraale und Forellen, Schillerlocken, Dorsche, Rotbarsche, Heringe, Makrelen - und blieb schließlich an einer Porzellanschale hängen. Darin lagen etwa 20 Zentimeter lange Fische, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Laube, Hasel, Renke, Elritze oder Gründling aufwiesen. Es handelte sich jedoch um Stinte, genauer gesagt um Wanderstinte, die in den Küstengewässern und den angrenzenden Mündungsbereichen der Flüsse leben. Das konnte man eindeutig an deren Größe erkennen, denn der auch in Seen vorkommende Binnenstint wird nur etwa zehn Zentimeter lang. Da ich schon immer zu den experimentierfreudigen Hechtanglern gehörte, ließ ich mir drei gut gewachsene Exemplare einpacken ... In England zählt der tote Stint zu den Top-Ködern auf Hecht. Wie Sie auch in Deutschland mit dem "Gurkenköder" fangen, erfahren Sie in der Februar-Ausgabe!

Quelle FISCH UND FANG

83 Knoten -Die wichtigsten Verbindungen für ANGLER

Knoten für Haken, Wirbel und Kunstköder
Knoten für Schlaufen und Doppelleinen
Knoten, um Schnüre zu verbinden
Verbindungen für das Fliegenfischen
Knoten für Nylon- Stahlvorfächer
Knoten für spezielle Zwecke
Stories - Schnüre im Blick
Bestellen Sie das Sonderheft einfach und bequem im Rute & Rolle-SHOP

Wahrscheinlich gehen mehr Fische im Drill verloren, weil ein Knoten fehlerhaft gebunden war, als durch Schnurbruch, Hakenaufbiegen oder andere Ereignisse zusammen. Denn der Knoten oder die Hülsenverbindung ist der heikelste Punkt, den wir als Angler selbst zu verantworten haben. Wenn die Schnur fehlerhaft ist oder ein Haken, dann können wir nichts daran ändern. Wenn äußerlich keine Schäden (Rost, Knicke) zu erkennen sind, trifft uns jedenfalls keine Schuld, wenn ein Fisch dadurch verloren geht. Löst sich dagegen der Knoten, dann war es in 99 Prozent aller Fälle mein Fehler und ich muss mir selbst in den Allerwertesten treten, weil ich es verbockt habe. Natürlich gibt das kein Angler gerne zu, aber es passiert doch sehr oft.
Wie lässt sich die persönliche Fangquote also erhöhen? Indem der Angler sich möglichst viele gute Knoten perfekt aneignet und auch weiß, wann welche Verbindung die optimale darstellt. Deshalb haben wir dieses Sonderheft von Rute & Rolle produziert. Wir konnten dafür einen der erfolgreichsten Meeresangel Journalisten gewinnen, der mit seiner langjährigen, weltweiten Erfahrung für praxisnahe und perfekte Knotenkunde steht: Alessandro Giangio aus Italien; Rute&Rolle-Lesern durch seine fachkundigen und spannenden Reise- und Praxisreportagen bekannt, hat dieses wohl umfangreichste Heft über Knoten auf den Weg gebracht. 83 Knoten für (fast) alle Fälle — detailgetreu und genau gezeichnet, zum einfachen Nachbinden.

Quelle KNOTEN

73 Meeres - Montagen für Angler

Kutter und Boot
Norwegen
Brandung
Spezialmontagen
Lexikon der Fachbegriffe
Fertigvorfächer im Blick

Fischen mit System
Keine Frage, wer zum richtigen Zeitpunkt die passende Montage wählt, hat nicht nur beim Meeresangeln die Nase vorn. Ob Kutterangeln oder Brandungsfischen: Meist entscheidet das Vorfach-System über Top oder Flop. Wenn auch Sie zu denjenigen gehören möchten, die mehr Erfolg beim Angeln haben wollen — dann schauen Sie sich diese 73 Meeresmontagen ganz genau an. Wohl noch nie gab es eine solche Menge an fängigen Meeres-Systemen gesammelt in einem Heft. Zahlreiche Welt-, Deutsche und Landesmeister sowie weitere anerkannte Angel-Experten haben ihre pfiffigsten Montagen für dieses zweite Sonderheft von Rute & Rolle beigesteuert. Sie finden hier die besten KUTTER&KÜSTE-Montagen, die seit der Erstausgabe unseres Meeresangel-Magazins veröffentlicht worden sind, versammelt in einem einzigartigen Nachschlagewerk.
Natürlich stellen wir Ihnen die Standardvorfächer für die verschiedenen Angelmethoden genauso vor wie ausgefeilte Spezialmontagen. Von Weitwurfsystemen für die Brandung bis hin zur Naturköder-Belly-Boat-Montage haben wir den Bogen gespannt, damit Sie aus diesem Sonderheft größtmöglichen Nutzen ziehen können.
An den Schluss haben wir ein sehr ausführliches Lexikon der Fachbegriffe gestellt. Dabei haben wir uns bemüht, alle Fachbegriffe, die in den Beschreibungstexten und den Zeichnungen auftauchen, zu erklären. Dass ist nicht nur für den Einsteiger eine große Hilfe, sondern auch für den ambitionierten Meeresangler, der endlich einmal alle wichtigen Begriffe auf wenigen Seiten gesammelt bekommt. Alle Wörter, die im Text gefettet sind, finden Sie da mit Erklärung wieder.

Fischen mit System: Die Redaktionen von Rute & Rolle und KUTTER & KÜSTE wünschen Ihnen viel Erfolg mit dem vorliegenden Montage-Sonderheft und allzeit guten Fang auf dem Meer.

Quelle MONTAGEN


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Vom Catwalk zur Kiesbank

die ungewöhnliche Karriere eines Top-Models Ein Star auf den Laufstegen von New York bis Paris – Raquel Fielder, danach Steelhead Guide an den Flüssen Amerikas. Mikael Frødin über den ungewöhnlichen Weg eines einstigen Top-Models vom Catwalk zur Kiesbank - Quelle FISCH UND FLIEGE

Verbotene Köstlichkeit
Skurriles Gerichtsurteil aus Kanada: Schwarzfischer darf drei Jahre keinen Lachs mehr essen. Ein 29-jähriger Lkw-Fahrer hatte an Neufundlands Westküste verbotenerweise 15 Lachse gefangen und verspeist.

Wie die kanadische Zeitung "National Post" am 17. Januar 2005 berichtete, darf er sich zur Strafe jetzt nicht mehr in der Nähe eines Fließgewässers aufhalten. Das ist aber noch nicht alles: Er darf keinen Lachs bei sich führen, drei Jahre keinen Lachs mehr essen – und muss zusätzlich 3.700 Dollar (etwa 2.800 Euro) Strafe zahlen.

"Ich kann verstehen, dass ich nicht mehr in die Nähe eines Flusses gehen und auch keinen Lachs mehr besitzen darf. Aber in einem Restaurant keinen Lachs mehr bestellen zu dürfen, dass geht doch zu weit", beklagte sich der Verurteilte bei Medien-Vertretern.

Der hart bestrafte Schwarzfischer wohnt im Örtchen Doyle in der Nähe von zwei Lachs-Flüssen. Da auf der abgelegenen Insel Neufundland anscheinend jeder Einheimische mit Netzen bedrohte Lachse aus den Flüssen fischt, sollte das harte Urteil wohl der Abschreckung dienen.

Quelle RAUBFISCH

Forellen geklaut
Appetit auf frischen Fisch: Ein Autoknacker brach in Sankt Augustin den Wagen eines Anglers auf und entwendete eine 35 Zentimeter lange Forelle aus dem Kofferraum. Wie die Polizei am 10. Januar 2005 mitteilte, ließ der dreiste Dieb auch noch drei Angelruten und weitere Wertgegenstände aus dem Fahrzeug mitgehen. Der Angler konnte sich nur kurz über seinen Fang freuen.

Quelle RAUBFISCH

Schlange entpuppte sich als Fisch
Eine angebliche Schlange hat am ersten Weihnachtstag die Bewohner des Boeckelter Weges in Goch (Niederrhein) in Panik versetzt. In einem Garten wurde das vermeintliche Reptil von Anwohnern beobachtet. Wie der Radiosender "Antenne Niederrhein" am 27. Dezember 2004 meldete, soll das schlangenförmige Tier nach Aussagen von Zeugen mindestens 60 Zentimeter lang gewesen sein.

Schlangenalarm
Die herbeigerufene Polizei fing den Schlängler mit einem Eimer ein. Bei genauerer Betrachtung entpuppte sich das Kriechtier als 30 Zentimeter langer Fisch, den die Beamten gleich im Flüsschen Niers aussetzten. Um welche Fischart es sich genau gehandelt hat, ist unbekannt - es war wohl kaum ein ausgebüxter Weihnachtskarpfen, möglicherweise ein Jungaal auf winterlichem Landgang.

Quelle RAUBFISCH

 

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SPECIAL Träume in Türki

Sloweniens Schätze Slowenien – wo die Natur noch intakt ist, die Flüsse kristallklar und die Fisch dick und rund sind. Kurz: ein Paradies für Fliegenfischer. In diesem kleinen Special stellen wir Ihnen den Unec, die Sava Bohinjka und die Savinja vor, drei Flüsse, die das Herz eines jeden leidenschaftlichen Fliegenfischers zum Rasen bringen. Einziger Wermutstropfen: Alle Gewässer haben ihren Preis – aber die Fischerei ist jeden Cent wert. Nur wenige Gewässer in Europa können mit Äschen in der 50-Zentimeter-Klasse glänzen, mit Regenbogen- und Bachforellen bis zu vier, ja sogar fünf Kilo. Folgen Sie uns nach Kärnten, dem Ausgangspunkt für unsere Streifzüge in ein sagenhaftes Revier - Quelle FISCH UND FLIEGE

Irland: Regen sichert Lachs-Aufstieg
Dank starker Regenfälle konnten etwa 1.000 Lachse ein neu gebautes Wehr am River Nore bei Kilkenny doch noch überwinden. Bereits seit Wochen warteten die Lachse verzweifelt vor dem Wehr. Einige der wertvollen Fische verendeten sogar an Erschöpfung. Tagelang versuchten sie das Wehr zu überspringen. Erst durch den ansteigenden Wasserstand konnten die Lachse jetzt den mit dem Wehrbau angelegten Fischpass nutzen und zum Ablaichen in den Oberlauf aufsteigen.

Brian Sheerin von der irischen Fischerei-Behörde: "Die Natur kam ihnen zur Hilfe und hob den Wasserstand bis zur ersten Stufe der Fischtreppe an. Es war großartig - die Lachse stiegen in großen Mengen die Treppe hinauf." Wie "IrelandOn-Line" am 10. Januar 2005 berichtete, wurde das Wehr für 48 Millionen Euro zum Hochwasser-Schutz der Stadt Kilkenny angelegt. Offensichtlich haben sich die Fachleute aber bei der Anlage der Fischtreppe verkalkuliert. Der Bau-Fehler soll schnellstmöglich korrigiert werden.

Quelle RAUBFISCH

 


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